Beraten und Begleiten

Hier erfahren Sie mehr über unsere Gesprächs- und Beratungsangebote.

„Sie haben Krebs.“ Diese Worte bedeuten für die meisten Menschen einen tiefen Einschnitt. Warum ich? Was jetzt? Die Liebsten versuchen Mut zu machen. Doch auch sie sind von der neuen Situation oft überfordert.

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„Ich engagiere mich seit 2002 für lebensmut, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, wie wertvoll die Arbeit des Vereins ist.“
Birgit Mitgefaller, ehemalige Patientin

Jetzt ist fachkundige Hilfe gefragt. lebensmut sorgt dafür, dass neben dem Körper auch die Seele professionelle Hilfe bekommt. Aber woher weiß ich, welche Hilfe ich eigentlich brauche? Orientierung und einen ersten Überblick über unterstützende Angebote erhalten krebskranke Menschen und ihre Angehörigen in unserer Kontakt- und Informationsstelle.

Bei der Gesprächstherapie können Betroffene über ihre Ängste, ihre Wut und Verzweiflung, aber auch über ihre Hoffnungen sprechen. Krebskranke Eltern machen sich oft besonders große Sorgen, wie ihr Kind mit der belastenden Familiensituation umgeht. Sie fragen sich, wie sie die Krankheit ihrem Kind erklären und woran sie erkennen können, ob das Kind selbst Hilfe braucht.

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„Bei lebensmut werde ich als Mensch wahrgenommen und nicht als Patient. Das tut meiner Seele gut und hilft mir, meine innere Mitte wiederzufinden. Daraus schöpfe ich Kraft.
K. Redon, Patientin

In unserer Familiensprechstunde berät und begleitet Diplom-Psychologin Claudia Mück krebskranke Eltern und ihre Kinder. Auch für den Körper bedeutet eine Krebsidagnose Stress und Anspannung. Viele Krebspatienten verlieren den Appetit, essen nur noch unregelmäßig.

Unsere onkologische Ernährungsberaterin Elisabeth Habild kennt viele Tipps und Tricks, um die Lust am Essen wieder zurückzugewinnen, und weiß mit welcher Ernährung Sie sich etwas Gutes tun können.

In unserem offenen Atelier leisten wir mit der kunsttherapeutischen Begleitung einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität der Teilnehmenden. Hier können Betroffene mit Stift und Pinsel die eigenen Gefühle ausdrücken.

Betroffene finden zudem seelische und körperliche Entspannung in der Atemtherapie. Hier können Angst und Stress mit professioneller Anleitung weggeatmet werden.

Woher weiß ich, welche Hilfe ich suche?

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„Ich erlebe in meiner Arbeit eine große menschliche Intensität und Offenheit. Das ist etwas sehr Wertvolles! Ich habe Achtung vor dem, was jeder einzelne in dieser schweren Situation leistet und freue mich, zu sehen, dass unsere Angebote helfen und Betroffene entlastet werden.“

Serap Tari, Dipl. Biologin und Psycho-Onkologin der Kontakt- und Informationsstelle von lebensmut

Eine Krebsdiagnose stellt das Leben erst einmal komplett auf den Kopf. Plötzlich gibt es tausend Fragen.

Die Kontakt- und Informationsstelle von lebensmut hilft bei der Orientierung und ist oft erste Anlaufstelle für Krebspatienten und ihre Angehörigen. Psychoonkologin Serap Tari weiß, welche Angebote es gibt – bei lebensmut oder auch anderen Einrichtungen. Gemeinsam mit den Betroffenen findet sie heraus, was jetzt helfen könnte, und berät zu vielen Fragen rund um die Krankheit. Ganz gleich, ob es um finanzielle Nöte, familiäre Krisensituationen oder psychische Problem geht.

Dank der jahrelangen Erfahrung von Serap Tari geht kaum ein Patient ohne nützliche Adressen oder hilfreiche neue Informationen nach Hause.

lebensmut kann dieses wichtige Angebot Krebsbetroffenen dank Spenden kostenfrei zur Verfügung stellen. Helfen auch Sie!

Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer zur Kontakt- und Informationsstelle.

Anmeldung und Kontakt

Serap Tari, Dipl. Biologin, Psycho-Onkologin (WPO, DKG)
Kontakt- und Informationsstelle
T 089.4400 74903
lebensmut@med.uni-muenchen.de
Sprechzeiten montags bis freitags je nach Vereinbarung

Neue Kraftquellen finden

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„2011 wurde bei  mir Krebs festgestellt. In dieser schweren Zeit hat lebensmut mir Hoffnung und Mut gegeben. Die Menschen hinter lebensmut waren für mich ein großes Geschenk und gehören zu meinem Lebensreichtum.“

Josef Gall, ehemaliger Krebspatient, heute ehrenamtlicher Mitarbeiter der Mobilen Bibliothek

 

Bei einer Krebserkrankung leidet nicht nur der Körper, sondern schmerzen auch Herz und Seele. Es kostet viel Kraft, mit den Sorgen, Ängsten und Veränderungen alleine fertig zu werden.

In der Gesprächstherapie erfahren Krebspatienten der Medizinischen Klinik III und ihre Angehörigen Beistand. Gemeinsam mit Betroffenen suchen erfahrene Therapeuten in intensiven Gesprächen nach Halt, neuen Perspektiven und Kraftquellen. Psycho-Onkologin Dr. Pia Heußner ist Expertin für seelische Belastungssituationen nach einer Krebsdiagnose und leitet das psycho-onkologische Team an der Medizinischen Klinik III.

lebensmut kann dieses wichtige Angebot für Krebsbetroffene fördern – dank Ihrer Spenden. Helfen auch Sie!

Anmeldung und Kontakt

Dr. med. Pia Heußner, Oberärztin der Medizinischen Klinik III
T 089.4400 74919
pia.heussner@med.lmu.de

Muss Papa jetzt sterben? Unsere Familiensprechstunde

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„Krebs betrifft die ganze Familie. Deshalb ist es uns wichtig, die Eltern bei der Kommunikation mit ihren Kindern zu unterstützen. Auch mit den Kindern führen wir altersgerechte und individuelle Gespräche und begleiten sie bei Bedarf therapeutisch.“

Claudia Mück, Dipl.-Psychologin und Kinder- und Jugendtherapeutin

 

Die Diagnose Krebs erschüttert das Leben der ganzen Familie.

Eltern, die an Krebs erkrankt sind, sorgen sich nicht nur um sich selbst, sondern auch und oft vor allem um ihre Kinder. Soll das Kind besser geschont und die Erkrankung verheimlicht werden? Wie redet man über Krebs, so dass das Kind versteht, was los ist? Was, wenn das Kind sich zurückzieht und kaum noch spricht? Auch Kinder haben viele Fragen und quälen sich mit Ängsten: Wird Papa sterben? Bleibt Mama jetzt für immer so traurig? Wenn ein Elternteil Krebs hat, braucht oft die ganze Familie Zuspruch und Hilfe.

In der Familiensprechstunde berät Claudia Mück Betroffene fachkundig. Hier können Familien offen über den Krebs sprechen und darüber, wie sie als Familie versuchen, die Krankheit zu bewältigen, auf welche Hürden und Stolpersteine sie dabei stoßen. Hier haben Eltern und ihre Kinder einen Raum, Fragen zu stellen und ihre über Sorgen und Ängste zu sprechen. Gemeinsam finden wir Möglichkeiten, wie Sie als Familie einen für Sie passenden Umgang mit dem Krebs entwickeln können. Je nach Bedarf informieren wir auch über weiterführende Angebote wie Einzelgespräche mit Kindern oder Kurzzeit-Therapien.

Zusammen mit der Sektion München des Deutschen Alpen-Vereins bieten wir Kindern zwischen 6 und 14 Jahren, deren Vater oder Mutter an Krebs erkrankt ist, außerdem die Teilnahme an den Aktivitäten der „Bergfüchse“ an. Die kleinen „Bergfüchse“ klettern gemeinsam, fahren Kajak, wandern oder treffen sich zum Malen, Basteln, Kochen und Entspannen. Geleitet werden die „Bergfüchse“ von Claudia Mück, Therapeutin der Familiensprechstunde. Bei allen Outdoor-Aktivitäten sind außerdem Jugend- bzw. Fachübungsleiter der DAV Sektion München dabei.

lebensmut kann dieses wichtige Angebot Familien dank Spenden kostenfrei zur Verfügung stellen. Helfen auch Sie!

Weitere Informationen finden Sie in unseren Flyern zu der Familiensprechstunde und zu den Bergfüchsen.

Anmeldung zur Familiensprechstunde, Kontakt und Informationen

Claudia Mück, Dipl. Psychologin, Kinder- und Jugendlichentherapeutin
Familiensprechstunde
T 089.4400 77905
claudia.mueck@med.lmu.de

Wenn Worte fehlen, dann sprechen Bilder

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„Der Körper sucht sich Wege, schmerzhafte Erfahrungen zu verarbeiten und in Entwicklung zu verwandeln. Manchmal ist es nur schwer, all die schwierigen Gefühle oder auch die zart auftauchenden kraftvollen Gefühle in Worte zu fassen. Dann muss man einfach tun und die Farben oder den Ton sprechen lassen.“

 

Katharina Domanski, Dipl. Psychologin, Kunsttherapeutin (DFKGT)

 

Viele Krebspatienten können oder wollen nicht über ihre Erkrankung sprechen. Oft fällt es schwer, die eigenen Gefühle zu ordnen, überhaupt geeignete Worte zu finden. Leichter geht es mit Stift und Pinsel. Denn in den Bildern darf sich das Unaussprechliche auch ohne Worte zeigen. Im kreativen Prozess finden viele Krebspatienten endlich ein Ventil und eine Möglichkeit, sich auszudrücken.

Die stationäre Kunsttherapie gehört zu den ältesten Angeboten von lebensmut. Seit 1999 können es Krebspatienten auf der Medizinischen Klinik III in Anspruch nehmen. Kunsttherapeutin Dr. Alexandra Hopf leitet Interessierte dabei an.

Wer Gefallen am kreativen Schaffen gefunden hat, macht nach dem Klinikaufenthalt einfach im offenen Atelier in der Münchner Mohr-Villa weiter Kunst.

lebensmut kann dieses wichtige Angebot Krebsbetroffenen dank Spenden kostenfrei zur Verfügung stellen. Helfen auch Sie!

Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer zum offen Atelier.

Kontakt

Katharina Domanski, Dipl. Psychologin, Kunsttherapeutin (DFKGT)
T 089.74059032
Mo 8.00-12.00 Uhr + 16.30-20.30 Uhr‘
Mi 9.30-13.30 Uhr
katharina.domanski@med.uni-muenchen.de

Angst und Stress wegatmen

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„Wer sich in einer Atembehandlung mit dem bewussten, frei fließenden Atem verbindet,  entdeckt eine mächtige Kraftquelle und findet wieder in die Ruhe.“

Anja Malanowski, Atemtherapeutin und Psycho-Onkologin

 

Angst, Unsicherheit und Stress sind Gefühle, mit denen viele Krebspatienten zu kämpfen haben. Wenn alles zu viel wird, hilft es, einfach mal tief durchzuatmen. Professionelle Anleitung erhalten Krebspatienten dabei von unserer Atem- und Gesprächstherapeutin Anja Malanowski. Sie weiß: Atem ist Leben. Wer atmet, der lebt. Gemeinsam mit den Patienten trainiert Anja Malanowski spezielle Atemtechniken, die Muskelverspannungen lösen und Stress abbauen. „Gutes“ Atmen hellt Stimmung und Gedanken auf und stärkt die Selbstheilungskräfte. Betroffene finden seelische und körperliche Entspannung.

Dank unserer Spender können wir die Atemtherapie für Patienten während ihres stationären Aufenthalts in der Medizinischen Klinik III am Klinikum in München Großhadern kostenfrei anbieten. Helfen auch Sie!

Kontakt

Anja Malanowski, Atem- und Gesprächstherapeutin
T 089. 4400 74715
anja.malanowski@med.uni-muenchen.de

Wenn der Krebs auf den Magen schlägt – Ernährung bei Krebs

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„Wieder essen können, vielleicht sogar mit Appetit: Für viele Krebspatienten ist das keine Selbstverständlichkeit!“

Elisabeth Habild, Ernährungstherapeutin   

 

Viele Krebspatienten tun sich schwer mit dem Essen. Die anstrengende Therapie kann auf den Magen schlagen und den Appetit verleiden.

Oft schmeckt das sonst geliebte Essen plötzlich ganz anders. Doch mit einer ausgewogenen und individuell abgestimmten Ernährung können an Krebs erkrankte Menschen ihr Wohlbefinden verbessern und den Verlauf der Behandlung positiv beeinflussen. Unsere onkologische Ernährungsberaterin Elisabeth Habild weiß, wie’s geht. Sie steht Betroffenen mit Expertenrat und vielen guten Tipps und Tricks zu Seite.

Elisabeth Habild besucht Krebspatienten auf den Allgemeinstationen der Medizinischen Klinik III oder berät Betroffene in der Tagesklinik.

Die wichtigsten Informationen zum Thema „Ernährung als begleitende Therapie“ hat Elisabeth Habild gebündelt: In einem einstündigen Seminar informiert sie Patienten im Klinikum der Universität München, Großhadern.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer zum Ernährungsseminar sowie zum Ernährungskurs.

Ernährungsseminar:

Jeden Dienstag 14 bis 15 Uhr
im Aufenthaltsraum der Station F10, Klinikum der Universität, Campus Großhadern.

Kontakt und Terminvereinbarung:

Elisabeth Habild, Medizinische Ernährungsberaterin
T 089.4400 74919 (montags bis mittwochs)
elisabeth.habild@med.lmu.de

Kontakt + Information
lebensmut e.V.
Klinikum der Universität München, Campus Großhadern | Marchioninstraße­ 15 ­|­ 81377­ München
T (089) 4400 74918 | lebensmut@med.uni-muenchen.de
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